4. Geschichtsmesse 2011 - Programm und Teilnehmer
Auf der dreitägigen Veranstaltung fand ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengesprächen, Filmvorführungen und Vorträgen statt, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Erinnerungskultur(en) an den Mauerbau und die innerdeutsche Grenze beschäftigten. • Zu den Podiumsgästen gehörten Eberhard Diepgen (ehem. Regierender Bürgermeister Berlins (West), der mit Helmut Müller (2. Sekretär der SED-Bezirksleitung in Berlin (Ost) über Politik und Alltag in der geteilten Stadt diskutierte.
• Als Zeitzeugen kamen Menschen zu Wort, die nach 1961 aus ihren Heimatorten, die an der innerdeutschen Grenze lagen, per SED-Dekret zwangsausgesiedelt wurden.
• Von ihren Fluchterfahrungen berichteten frühere Spitzensportler wie Eberhard Gienger, der in den 1970er Jahren seinem ostdeutschen Turner-Konkurrenten Wolfgang Thüne zur Flucht verhalf und Skisprung-Legende Hans-Georg Aschenbach, der nach seiner Flucht Doping im DDR-Sport publik machte.
• Zu den Moderatoren zählten Sven-Felix Kellerhoff (DIE WELT) und Andreas Fritsch (MDR).
Die Geschichtsmesse versteht sich als ein Forum für die Bildung und Beförderung von Kontakten und Netzwerken im Bereich der politisch-historischen Bildung. Diesem Ziel dient die Liste, die Anschrift und Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Geschichtsmesse verzeichnet.
PDF Programmübersicht PDF Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Programm (922 KB)
Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (260 KB)


